Hemingway: “Ich tötete 122 Deutsche” und was das mit Partisanen
zu tun hat
5.10.2008
Laut CICERO (Okt. 08) brüstete sich der berühmte US-Schriftsteller und
Literatur-Nobelpreisträger Ernest Hemingway in Briefen damit, 1944/45, während
seiner acht Monate im Zweiten Weltkrieg, 122 Deutsche erschossen zu haben. Das
Problem dabei, er war kein Soldat, sondern akkreditierter Kriegsreporter, also
Zivilist. CICERO nennt das deshalb, falls es stimmt, Mord. Die Bildzeitung brachte
die Story einst 2006.
Nun war Hemingway sozusagen von Beruf Dichter und mehr als einmal schwer besoffen
in seinem Leben. Deshalb glauben ihm viele nicht und meinten und meinen, er wollte
nur angeben. Papa Hemingway war aber schon 1918 in einem anderen Land, nämlich
in Italien freiwillig im Ersten Weltkrieg. Ob in der Karibik als Fischer, in den
grünen Hügeln Afrikas auf Großwildjagd oder beim Tod am Nachmittag
im spanischen Stierkampf, Sterben und Töten gehörte bei ihm immer dazu.
1961 erschoß er sich selbst. So ganz unwahrscheinlich klingt das also keineswegs!
Was aber CICERO und BILD wieder aufwärmten, ist mindestens sechs Jahre alt
und überhaupt nicht neu, wie diese US-Seite GOLIATH und eine zweite namens
QUESTIA beweisen. Auch die NATIONALZEITUNG entdeckte deshalb 2002 das Thema -
mit schlechten Englisch- und Schwarzwaldkenntnissen übrigens, aber der Auszug
zum “Oberpechtal” stimmt. Im Schwarzwaldstädtchen Triberg kam
es deshalb vor Jahren übrigens zu Protesten!
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Ernest Hemingway hat möglicherweise
wehrlose deutsche Soldaten erschossen
Wie jetzt durch Recherchen eines "Focus"-Redakteurs bekannt wurde,
finden sich in Briefen und alten Biographien Hinweise auf mehrfachen Mord an
deutschen Kriegsgefangenen durch den bekannten Schriftsteller Ernest Hemingway.
Hemingway war ursprünglich als Kriegsberichterstatter in den Zweiten Weltkrieg
gezogen, wechselte aber zum Geheimdienst OSS. Er gesteht unter anderem in seinen
Briefen, dass er einen "frechen Kraut" und einen fliehenden Jugendlichen
erschossen habe.
Dabei soll er nach eigenen Angaben gegenüber dem bereits verstorbenen amerikanischen
Literaturprofessor Arthur Mizener von der Cornell-Universität gestanden
haben, insgesamt 122 Deutsche erschossen zu haben.
26.09.06 08:46 Uhr | News-ID: 639112